Prof. Dr. Thorsten Jungmann (Stand 2025-08-28)

Georg Simon Ohm (1789–1854) war ein deutscher Physiker und Mathematiker. Ohm wurde in Erlangen geboren und zeigte früh Interesse an Mathematik und Physik. Bereits im Alter von 16 Jahren begann er sein Studium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen. 1826 veröffentlichte er seine grundlegenden Arbeiten über den Zusammenhang zwischen Spannung und Stromstärke. Sein Name ist untrennbar mit dem nach ihm benannten Ohm’schen Gesetz verbunden – einer der wichtigsten Grundlagen der Elektrotechnik. Mit dieser Formel schuf Ohm die Basis für das Verständnis von elektrischen Stromkreisen, da sie den Zusammenhang zwischen Spannung, Stromstärke und Widerstand exakt beschreibt.
Ohm wies experimentell nach, dass die elektrische Stromstärke in einem metallischen Leiter proportional zur angelegten Spannung und umgekehrt proportional zum Widerstand des Leiters ist.
Im Jahr 1881 wurde die Einheit des elektrischen Widerstands, das Ohm (), offiziell nach ihm benannt.
Ohms Lebenswerk prägte die Elektrotechnik nachhaltig: Ohne seine Entdeckungen wären heutige Stromkreise, elektronische Bauteile und die Netzwerkanalyse undenkbar, da sie auf dem Verständnis der Wechselwirkung zwischen Spannung, Stromstärke und Widerstand beruhen. Das Ohm’sche Gesetz spielt bis heute eine zentrale Rolle in Schule, Studium und Praxis aller Ingenieur- und Physikdisziplinen.
Referenz und zum Weiterlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Simon_Ohm
Bildquelle: Wikipedia
