Prof. Dr. Thorsten Jungmann (Stand 2025-09-03)

1 Wie sieht sie aus?

Die Taschenlampe hat ein schwarzes Kunststoffgehäuse, das vorne mit einem transparenten Decken geschlossen ist. Auf einer Seite ist eine klappbare Handkurbel angebracht. Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich Solarzellen.

2 Was kann sie?

Die Taschenlampe bietet Licht auch in Notsituationen, z. B. bei länger währendem Stromausfall. Der integrierte Akku kann durch Kurbeln oder durch Sonneneinstrahlung geladen werden.

3 Wie funktioniert sie?

Die Kurbel ist über Zahnräder (zur Erhöhung der Drehzahl) mit einem Generator verbunden. Dieser erzeugt eine Wechselspannung, die von vier Dioden gleichgerichtet und dem integrierten Akku zugeführt wird. Die Solarzellen versorgen den integrierten Akku mit Gleichspannung und laden ihn bei Sonneneinstrahlung. Die drei weißen LEDs sind über Vorwiderstände und einen Schalter mit dem Akku verbunden.

4 Wie sieht sie von innen aus?

  • LEDs
  • Schalter
  • Solarzelle
  • Generator
  • Dioden
  • Akku

5 Welche Rolle spielt sie in der Lehre?

Die Taschenlampe dient als Demonstrationsobjekt. An ihr lassen sich Stromerzeugung durch Induktion, der photovoltaische Effekt, die Gleichrichtung von Wechselspannung und der Einsatz von LEDs als Lampe veranschaulichen.

6 Welche Rolle sie er in der Praxis?

In der (industriellen) Praxis spielt diese Taschenlampe keine Rolle. Als Haushaltsgegenstand ist sie ein sinnvoller Teil der Notfallausstattung.


Symbolik

Kennbuchstaben in Schaltplänen:

  • LED-Leuchte: E
  • Pufferbatterie, Dynamo und Solarzelle: G
  • Schalter: S

Berechnungen

Zu dieser Taschenlampe werden in den ET-Grundlagen keine Berechnungen angestellt.

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