Prof. Dr. Thorsten Jungmann (Stand 2025-09-04)

Der amerikanische Physiker Joseph Henry (1797–1878) erforschte im 19. Jahrhundert intensiv das Phänomen der elektromagnetischen Induktion und baute leistungsstarke Elektromagnete, die als Vorbilder für industrielle Anwendungen dienten. Er entdeckte unabhängig von Michael Faraday das Induktionsprinzip und trug mit seinen Arbeiten maßgeblich zur Entwicklung der Elektrotechnik bei.

Die SI-Einheit der Induktivität, das Henry (H), ist zu seinen Ehren benannt.

Die Induktivität beschreibt die Fähigkeit einer Spule oder eines Leiters, ein Magnetfeld zu speichern und bei einer Stromänderung eine Spannung zu induzieren.

Die Einheit zeigt sich in vielfältigen Anwendungen der Elektrotechnik – von Transformatoren über Filter und Induktionsöfen bis hin zu drahtlosen Ladesystemen. Unterschiedliche Spulengrößen und Materialien führen zu spezifischen Induktivitätswerten, die im Mikrohenry-, Millihenry- oder sogar Nanohenry-Bereich liegen können.

Referenz und zum Weiterlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Henry
Bildquelle: Wikipedia